29.11.2018 Wetterauer Zeitung: „6:0 Sätze, sechs Punkte“

Zwei Spiele, 6:0 Sätze, sechs Punkte! Die Frauen des Volleyball-Drittligisten SSC Bad Vilbel konnten am Wochenende 3:0-Erfolge gegen den Bundesstützpunkt aus Stuttgart sowie gegen Villingen feiern. »Wir hatten uns mindestens vier Punkte vorgenommen, und jetzt ist die Maximalausbeute von sechs Punkten und 6:0-Sätzen herausgekommen – mehr geht nicht. Ich kann nur meinen Hut vorm Team ziehen. Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen im Training stark verbessert und bringt jetzt die PS auf die Straße und dies vor allen Dingen auch in den engen Spielsituationen«, resümierte Trainer Christoph Haase.

In der Aufstellung Franziska Wilhelm, Jeannette Pfeiffer, Christina Jadatz, Jacqueline Garski, Amelie Krimphoff, Stefanie Freund und Libera Jacqueline Pfeiffer ging es in die erste Partie. Von Beginn an zeigte vor allen Dingen Jeannette Pfeiffer am Aufschlag die Marschrichtung an: Aufschläge als Waffe. 5:1, später 15:15 um 20:15 hieß es. Auf dem Feld spielten die SSClerinnen sicher, vor allen Dingen aus einer stabilen Annahme/Abwehr durch Jacqueline Pfeiffer im Kombinationsangriff mit Amelie Krimphoff und Jacqueline Garski – bis zum 25:20. Im zweiten Satz – dann mit Elena Jaß auf der Mitte – knüpften die SSClerinnen an die gute Leistung an. Zwar war man im Aufschlag nicht mehr so dominant, aber nun waren es Jeannette Pfeiffer, Christina Jadatz und Elena Jaß im Angriff und auch im Block, die immer wieder für wichtige Punkte sorgten. Am Ende hieß es erneut deutlich 25:21 für die Tulpen. Zum dritten Satz war dann die Gegenwehr gebrochen, denn nach guten Aufschlägen von Christina Jadatz stand es bereits 12:5, und damit war der Satz entschieden. Am Ende hieß es 25:10 und 3:0 für die SSClerinnen.

Im zweiten Match musste die Tulpen auf Jeannette Pfeifer aus beruflichen Gründen verzichten, aber dafür war Catherine Thornton im Kader. Das 3:0 hatte für den zweiten Spieltag Selbstbewusstsein gegeben, und dieses brauchte man auch gegen bärenstarke Gäste. Im ersten Satz konnte sich lange kein Team richtig absetzen – dies lag an den guten und effektiven Angriffen auf beiden Seiten. Und es kam, wie es komme musste – ein Satzenende auf des Messers Schneide mit dem besseren Ausgang zum 29:27 für die Tulpen. Das gleiche Spiel im zweiten Satz. Villingen zeigte sich stark im Aufschlag und im Angriff, und die SSClerinnen hielten mit tollen Abwehraktionen und im Angriff dagegen. Franziska Wilhelm besorgte im Zuspiel mit zwei Lobs die Punkte direkt, und Catherine Thornton war der »go-to«-Player in den engen Spielsituationen und punktete ein ums andere Mal. Erneut blieb es bis zum Satzende richtig eng, beide Teams hatten Satzbälle. Stefanie Freund servierte stark und brachte mit ihrem Team den Satz mit 31:29 nach Hause. Der Gewinn des zweiten Satzes war ein Treffen mit Wirkung. Zwar legen die Villingerinnen mit 3:0 furios los, doch die Tulpen hatten die richtige Antwort parat und glänzten erneut als Team in dem jeder Verantwortung übernahm. Am Ende wurde der Satz mit 25:19 gewonnen.

SSC Bad Vilbel: Wilhelm, Garski, Laschewski, Freund, Koch, Jaß, Jadatz, Jeannette Pfeiffer, Thornton, Krimphoff, Jacqueline Pfeiffer.