14.09.2018 Wetterauer Zeitung: „Viel Bewebung im Tulpenkader“

Die Damen-Mannschaft des SSC Bad Vilbel geht mit dem zahlenmäßig schlanksten, dafür aber auch körperlich längsten Kader in die neue Saison in der 3. Liga Süd. Die Klasse wurde durch den Aufstieg dreier Teams kräftig gemischt. Es gibt mit dem neu formierten Team der TG Bad Soden einen Absteiger, die »alten Hasen« Villingen, Karlsruhe-Beiertheim, Sinsheim, Lebach, BSP Stuttgart und Bad Vilbel sowie mit Gonsenheim, Freisen, TSV Stuttgart und Umkirch gleich vier Aufsteiger.

Der SSC Bad Vilbel vor der Saison (hinten, v. l.): Trainer Christoph Haase, Steffi Freund, Jacqueline Garski, Catherine Thornton, Franziska Wilhelm, Anna Laschewski, Co-Trainer Götz Steinfeld; vorne, v. l.: Vanessa Koch, Jacqueline Pfeiffer, Elena Jass, Jeannette Pfeiffer. Es fehlen Julia Schwarzlose, Amelie Krimphoff und Christina Jadatz. (Foto: privat)

»Die Stärke der Liga ist schwer einzuschätzen. Bei vier Aufsteigern und einem neu formierten, jungen Team aus Bad Soden sollte man von einer insgesamt schwächeren Liga ausgehen, aber gerade die Aufsteiger sind schwer einzuschätzen. Es wird für uns also wieder darum gehen, von Spieltag zu Spieltag zu denken, wobei ein Platz im Mittelfeld ohne Entscheidungsspiel wie 2017/2018 sicherlich unser Ziel ist«, sagt Trainer Christoph Haase.

Der Kader der Tulpen ist für die neue Saison fast vollständig »neu« zusammengestellt worden. Durch die Abgänge von Franziska Koob (TG Bad Soden), Nicole Wolf (Laufbahnende), Maike Wendling (Bommersheim), Katrin Hultsch (Bommersheim), Rebekka Engelke (Laufbahnende) und Ornela Pezer musste man auf die Suche nach zahlreichen Neuzugängen gehen. Christina Jadatz (bisher Damen II), Elena Jass (ehemals 2. Bundesliga in Bad Soden), Steffi Freund (Hanau) und Rückkehrerin Vanessa Koch bilden den Mittelblock. »Wir haben uns körperlich noch mal verlängert im Mittelblock und arbeiten intensiv am Zusammenspiel des Doppelblocks und des schnellen Mittelangriffs mit unseren Zuspielern.« Auf der Liberoposition gab es einen internen Wechsel: Jacqueline Pfeiffer ist hier neu. Auch auf der Diagonalen gab es einen internen Wechsel: Anna Laschewski, nun auch auch erstmals Teamkapitän, wechselt zu Jacqueline Garski auf die Position, und Neuzugang Amelie Krimphoff (Mainz-Bretzenheim) übernimmt die Außenposition. Im Zuspiel setzt das Team auf Julia Schwarzlose, Franziska Wilhelm und auch auf Krimphoff.

»Ich denke, dass wir bis zum ersten Spiel in Beiertheim am 22. September zwar noch einiges im Training abarbeiten müssen, dann aber gut für die Saison aufgestellt sein werden und vielleicht schon am ersten Spieltag einen Punkt mit nach Bad Vilbel nehmen können«, hofft Haase.