06.06.2018 FNP: „Tulpenstrauß wird noch größer“

Elena Jaß, Steffi Freund und Amelie Krimphoff sowie Götz Steinfeld als neuer Co-Trainer: Willkommen an Bord! Das Team des Süd-Drittligisten wächst beständig.

Bad Vilbel. 

Nach dem dritten Probetraining war es so weit: Weitere „neue Tulpen“ schlossen sich Volleyballdamen des Drittbundesligisten SSC Bad Vilbel an. Somit wächst der Kader auf jetzt neun Spielerinnen an. Und auch an der Seitenlinie hat sich etwas getan.

 

Auf fast allen Positionen fehlten dem SSC nach den zahlreichen Abgängen – im Wesentlichen Spielerinnen, die in den volleyballerischen Ruhestand gingen – noch neue Teammitglieder. Die Suche gestaltete sich kompliziert. „Mit dem Aufstieg von Wiesbaden und Waldgirmes in die 2. Bundesliga wurden dort viele neue Spielerinnen gesucht. Und mit Bad Soden unter dem neuen Trainerduo Pfeiffer/Meusel, das in der 3. Liga mit dem Ziel startet, in zwei, drei Jahren wieder aufzusteigen, ist auch hier eine neue interessante Anlaufstelle für speziell junge Spielerinnen in der Region geschaffen worden“, kommentiert Bad Vilbels Zuspielerin Julia Schwarzlose. „Unsere drei Neuzugänge passen nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich super ins Team“, freut sich Teamkollegin Anna Laschewski.

Elena „Leni“ Jaß hat in der vergangenen Saison zunächst im Bad Sodener Zweitligateam gespielt, ehe sie beruflich und privat bedingt den Volleyball hintanstellen musste. Jetzt hat sie sich als längste Tulpe mit 1,88 auf der Mittelblockposition dem SSC angeschlossen und wird nach Abschluss ihrer Bachelorarbeit in den Trainingsbetrieb einsteigen.

Eine weitere Mittelblockerin stößt von Regionalligist TSV 1860 Hanau hinzu: Steffi Freund, mit 1,84 Meter die zweitlängste Spielerin im neuen Drittligateam. „Steffi hat bisher noch nicht in der 3. Liga gespielt. Es wird ein paar Wochen dauern, bis sie sich an das höhere Tempo gewöhnt hat, da aber die körperlichen Voraussetzungen und die Einstellung stimmen, bin ich zuversichtlich, dass wir die Eingewöhnungsphase schnell und erfolgreich gestalten können“, sagt SSC-Trainer Christoph Haase.

Der dritte Neuzugang kommt vom in die Regionalliga abgestiegenen bisherigen Drittligakonkurrenten TSG Mainz-Bretzenheim: Amelie Krimphoff. Mit ihrer Einstellung „Geht nicht, gibt’s nicht“ habe sie den Bad Vilbelerinnen in der vergangenen Runde schwer zugesetzt und sei in beiden Spielen nicht in den Griff zu kriegen gewesen.

Auch auf der Bank hat sich beim SSC etwas getan. Nachdem Co-Trainerin Britta Brisken mit Ende der Saison 2016/17 von der Trainerbank in den Vorstand des SSC als Kassenwartin gewechselt ist, fungiert nun Götz Steinfeld als neuer „Co“ von Christoph Haase. Steinfeld trainierte zuletzt die Oberliga-Herren in Oberroden, nachdem er viele Jahre in Bischofsheim im Damen-, vor allem aber auch im Jugendbereich tätig war.